{"id":693,"date":"2014-09-14T21:11:48","date_gmt":"2014-09-14T20:11:48","guid":{"rendered":"http:\/\/schrotie.de\/?p=693"},"modified":"2014-09-14T21:11:48","modified_gmt":"2014-09-14T20:11:48","slug":"beardytron-5000","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schrotie.de\/index.php\/2014\/09\/beardytron-5000\/","title":{"rendered":"Beardytron 5000"},"content":{"rendered":"<p id=\"docs-internal-guid-b901bb1c-758a-8b81-4cf9-a7b7d76a47ad\" dir=\"ltr\">Man muss seine Musik nicht m\u00f6gen. Um sie zu m\u00f6gen braucht man immerhin eine erhebliche Affinit\u00e4t zu elektronischer Musik. Denn trotz der enormen Fortschritte, die er erreicht hat, steht die Entwicklung noch ziemlich am Anfang. Aber diese Fortschritte machen Beardyman zu einem der wichtigsten Musiker unserer Zeit. Er ist offensichtlich besessen und hat mit seiner Besessenheit einen musikalischen Quantensprung gemacht, der Musik f\u00fcr sehr lange Zeit pr\u00e4gen wird.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Unsere Schlagzeugerin will uns verlassen. Sie zieht leider weg. Da brachte unser Gitarrist die Idee auf, das Schlagzeug mit Technik zu ersetzen. Da ich der Technik-Nerd in der Band bin, sollte ich mich mal umsehen, was da so geht und was man letztendlich anschaffen m\u00fcsste. Einen Bass haben wir \u00fcbrigens auch nicht, das macht unser Keyboarder mit der linken Hand. Also habe ich geforscht, wie man beides mit einer L\u00f6sung erschlagen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" dir=\"ltr\"><strong>State of the Art<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Es gibt zwei technische Ans\u00e4tze f\u00fcr so etwas. Das erste ist der Looper\/die Loop-Engine. Damit nimmt an eine kurze musikalische Phrase auf &#8211; ein Bass-Riff, ein Schlagzeug-Pattern &#8211; und der Looper spielt sie dann immer im Kreis. Musiker machen meist auch nichts anderes, als eine Phrase (oft mit kleinen Variationen) immer im Kreis zu spielen, wenn sie nicht gerade ein Solo spielen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Looper k\u00f6nnen live eingesetzt werden. Man muss nur einen Knopf (oft ein Fu\u00dfpedal) bet\u00e4tigen und die Aufnahme startet und nimmt z.B. automatisch die n\u00e4chsten 4 Takte auf. Danach kann man die n\u00e4chste \u201cSchicht\u201d Musik in den n\u00e4chsten 4 Takten auftragen. So lassen sich mit einem Livelooper faszinierende komplexe Kompositionen live erzeugen und es gibt zahlreiche Musiker, die das tun. Doch mit mehreren Musikern mit mehreren Loopern zu arbeiten ist problematisch, da sich das Tempo mehrerer Looper nicht immer synchronisieren l\u00e4sst.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Der zweite technische Ansatz ist der Sequenzer. Damit kann man Sequenzen von T\u00f6nen erzeugen. Mit solchen Teilen k\u00f6nnen komplette Orchester-St\u00fccke f\u00fcr Filmmusik erstellt werden oder auch Schlagzeugmuster. Ein orchestrales Arrangement zu erzeugen bedeutet zun\u00e4chst, den kompletten Satz (die Noten) f\u00fcr drei\u00dfig (oder so) Stimmen des Orchesters einzugeben. Dazu kann man ein Keyboard verwenden, was den Vorgang erheblich beschleunigt, aber man muss jede Spur (jede einzelne Stimme des Orchesters) einzeln eingeben und nachher noch die Mischung und Dynamik m\u00fchselig einstellen. Live geht da nichts.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" dir=\"ltr\"><strong>Beat It<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Aber ein Schlagzeug besteht nur aus einer sehr begrenzten Zahl einzelner Noten (jede Trommel ist quasi eine eigene Note) mit einer fixen L\u00e4nge. So etwas kann man durchaus live sequenzieren. Dazu gibt es wieder zwei Ans\u00e4tze. Der erste teilt eine Phrase in separate (meist 16) Segmente auf. Der Musiker gibt live ein ob und auf welchem der 16 Segmente welcher Ton erzeugt werden soll. Diese Technik wird meist von Beatprogrammierern in der elektronischen Musik eingesetzt.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Diese Technik erlaubt es, sehr schnell Beats zu erzeugen, die kein menschlicher Schlagzeuger spielen k\u00f6nnte, weil sie zu schnell und komplex sind. Doch die Arbeitsweise hat kaum etwas mit der Arbeitsweise klassischen Musizierens zu tun. Es ist eher ein sehr schneller Programmiervorgang.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die andere M\u00f6glichkeit zur Erzeugung von Rhythmen ist, sie so einzugeben, wie es ein Schlagzeuger tun w\u00fcrde. Es gibt elektronische Schlagzeuge mit denen das auf klassische Weise m\u00f6glich ist. Solche Schlagzeuge wurden auf die Gr\u00f6\u00dfe einer Handfl\u00e4che verkleinert, so dass man komplette Schlagzeugs\u00e4tze mit den f\u00fcnf Fingern einer Hand einspielen kann. Diese \u201cSchlagzeuge\u201d bestehen meist aus c.a. 16 anschlag-dynamischen \u201cPads\u201d die dann auch f\u00fcr die Eingabe nach dem ersten Ansatz, der Step-Sequencer-Programmierung, verwendet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die auf die eine oder andere Art erzeugten Schlagzeugmuster werden dann wieder geloopt (im Kreis gespielt) und es k\u00f6nnen in mehreren Schichten \u00fcbereinander aufgetragen werden. Man erkennt schon eine Verwandtschaft zum Live-Looping-Ansatz.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" dir=\"ltr\"><strong>The Sound of Sound<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Auf die eben beschriebene Art legt man die Reihenfolge der T\u00f6ne fest. Doch welche T\u00f6ne da gespielt werden, ist wieder eine andere Frage. Meist kann man die T\u00f6ne aus einem riesigen Arsenal von Schlagzeug-Sets (auch elektronischen) ausw\u00e4hlen oder direkt mit eingebauten oder angeschlossenen Synthesizern erzeugen. Die T\u00f6ne kann man oft beliebig kombinieren und wieder mit komplexen Filtern verfremden und bearbeiten. Es gibt eine Reihe von Produkten, mit denen sich auch live einigerma\u00dfen so arbeiten l\u00e4sst.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Im Prinzip k\u00f6nnte man die T\u00f6ne und Phrasen auch live aufnehmen (also samplen) und dann auf die beschriebene Art neu sequenzieren und verfremden. Das geht auch, doch dazu sind die technischen M\u00f6glichkeiten heute sehr begrenzt, einfach weil es bisher keine Produkte gibt, die das so erlauben, dass man es live gut einsetzen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Ich habe genau nach so einer Technik gesucht. Denn damit w\u00e4re man nicht auf rein elektronische Musik begrenzt. Damit k\u00f6nnten wir Basslinien mit Keys oder Gitarre einspielen und diese dann loopen, so dass die beiden Instrumente sich auf anderes konzentrieren k\u00f6nnen. Ich will Anschlag-dynamische Trigger-Pads um Rhythmen aus \u201cnat\u00fcrliche musikalische\u201d Art spielen zu k\u00f6nnen anstatt einen Step-Sequencer zu programmieren. Ich will einzelne Stimmen und Phrasen jederzeit zu- und weg-schalten um das Arrangement live an die das St\u00fcck anzupassen, an Strophe, Refrain, Bridge. Und ich will schnell den Sound ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. All das geht. Aber nicht in Kombination und nicht so einfach live.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" dir=\"ltr\"><strong>Geht nicht? Geht doch!<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Darren Foreman, aka Beardyman, ist zun\u00e4chst als Beatboxer aufgetreten. In der Tat war er 2006 und 2007 Beatboxing Champion von Gro\u00dfbritannien. Er ist einer der besten Beatboxer der Welt. Das hei\u00dft, er erzeugt Rhythmen und mehr nur mit Hilfe seines K\u00f6rpers &#8211; vor allen dem Mund &#8211; einem Mikrofon und den H\u00e4nden, mit denen er um Mund und Mikro einen Resonanzraum schafft, der den Ton beeinflusst, formt. Und singen kann er auch.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Damit verf\u00fcgt Beardyman schon nackt \u00fcber ungew\u00f6hnliche Tonerzeugungs-M\u00f6glichkeiten. Doch nackt ist nicht sein Ding. Er hat versucht, mit Technik von der Stange so etwas zu erreichen, wie ich oben beschriebe habe. Er ist damit auch ziemlich weit gekommen, wie man z.B. hier sehen kann:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/pnl1R2dUiD0\" frameborder=\"0\" width=\"560\" height=\"315\"><\/iframe><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Doch das gen\u00fcgte ihm nicht. Also hat er sich daran gemacht, das, was er wollte, selbst zu entwickeln. Er hat sich mit Programmierern zusammengetan um ein System zu entwickeln, das seinen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgt. Die Geschichte dieser Entwicklung ist <a href=\"http:\/\/www.djtechtools.com\/2012\/12\/12\/the-beardytron-5000-mkii-building-beardymans-ultimate-live-production-system\/\">hier<\/a> nachzulesen. Und er hat es geschafft.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" dir=\"ltr\"><strong>Tron?<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Mit seiner Erfindung, der Beardytron 5000 sind seine Auftritte nach heutigen Ma\u00dfst\u00e4ben unfassbar. Er kommt ohne vorbereitetes Material (ohne fertige Basslinien, Beats, oder auch nur Sounds) auf die B\u00fchne. Er singt und Beatboxt, loopt seine Livesamples, und dreht alles durch die digitale Mangel bis geniale elektronische Sound-W\u00e4nde den staunenden H\u00f6her umgeben und mit rei\u00dfen. Beardyman erschafft ganz alleine auf der B\u00fchne live neue St\u00fccke nach vorgaben des Publikums und es klingt als h\u00e4tte eine Armada von Produzenten wochenlang mit einer Band gearbeitet um diese Soundskulpturen aus den Computern zu mei\u00dfeln. Dies eine eine ganz besonders gelungene Show:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/qPBM69nThkM\" frameborder=\"0\" width=\"560\" height=\"315\"><\/iframe><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Wie gesagt: man muss seine Musik nicht m\u00f6gen. Epochal ist sie dennoch. Aber das epochale ist nicht die Musik selbst sondern ihr Entstehungsprozess. Erst seit den 90er Jahren des 20sten Jahrhunderts sind die M\u00f6glichkeiten der Musik unbegrenzt. Seitdem lassen sich mit Computer-Hilfe absolut beliebige T\u00f6ne erzeugen und beliebig kombinieren. Vorher war die Tonqualit\u00e4t, der Sound, durch die Tonerzeugungs-Technik (z.B. die bekannten Musikinstrumente) begrenzt und die Tonkombination durch die begrenzten F\u00e4higkeiten von menschlichen Musikern. Doch Computer k\u00f6nnen alle physikalisch \u00fcberhaupt m\u00f6glichen Sounds erzeugen und sie beliebig Kombinieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" dir=\"ltr\"><strong>Von Musikinstrumenten, Schnittstellen<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Aber die Nutzung dieser unbegrenzten M\u00f6glichkeiten hatte praktisch nichts mit dem zu tun, was Musiker sich klassischer Weise als Musik machen vorstellen. Die Nutzung dieser M\u00f6glichkeiten bedeutete eine Form von Programmierung durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die Beardytron 5000 ist der Durchbruch auf diesem Gebiet. Sie ist das erste Musikinstrument, das es dem Musiker erlaubt, einen wichtigen Teil der endlosen M\u00f6glichkeiten moderner Tonerzeugung live zu nutzen. Viele Arbeitsabl\u00e4ufe an der Beardytron 5000 haben sogar einen ausgesprochen musikalischen statt eines programmierenden Charakters.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Dennoch ist die Beardytron 5000 erst der Anfang. Ihre Bedienung scheint noch sehr komplex zu sein und die Nutzerschnittstellen sind noch sehr primitiv. Musiker erzielen subtile Effekte mit winzigen Bewegungen ihrer Finger, Lippen, Zungen, ihres Zwerchfells und so weiter. Die Beardytron 5000 ist ein Keyboard, eine Gruppe von anschlag-dynamischen Trigger-Pads, drei IPads auf denen man rumwischt und einige weitere Dreh- und andere Kn\u00f6pfe. Die Virtuosit\u00e4t, die Beardyman darauf zeigt, ist atemberaubend. Aber da geht noch was. Und Subtilit\u00e4t ist nicht gerade eine hervorstechendes Merkmal von Beardymans Musik.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" dir=\"ltr\"><strong>Ironie der Geschichte<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Und dann stellt die Beardytron 5000 aus europ\u00e4ischer Sicht noch eine besondere Ironie der Musikgeschichte dar. Das hervorstechende Merkmal europ\u00e4ischer Musik ist die harmonische Komplexit\u00e4t. In der Melodik waren arabische und indische Musik der europ\u00e4ischen schon immer voraus. In der Rhythmik war afrikanische und s\u00fcdamerikanische Musik Spitze. Nur in der Harmonie, dem Vielklang unterschiedlicher Noten, tat sich das alte Europa hervor.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Die Beardytron 5000 scheint keine harmonische Progression zu erlauben, zumindest kommt sie in Beardymans Musik nicht h\u00f6rbar vor. Die harmonische Progression ist der Wechsel unterschiedlicher Vielkl\u00e4nge und essentiell z.B. f\u00fcr klassische (europ\u00e4ische) Musik und Jazz. Auch Pop-Musik kommt seltenst ohne aus. Dass die harmonische Progression in der Beardytron 5000 fehlt ist verst\u00e4ndlich, handelt es sich doch um ein mathematisch sehr komplexes Thema, das hohe Anforderungen an die computerisierte Tonverarbeitung und die Benutzerschnittstellen stellt.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Doch besondere Leistungen vollbringt die Beardytron 5000 bei der Soundmanipulation. Sound ist die j\u00fcngste Dimension musikalische Schaffens. Erst seit c.a. den 70er Jahren des 20sten Jahrhunderts k\u00f6nnen Musiker \u00fcber die Auswahl der Instrumente und subtile Effekte hinaus \u00fcberhaupt signifikanten Einfluss auf den Sound nehmen. Und Beardyman mei\u00dfelt den Sound live scheinbar wie er will und das in Bruchteilen von Sekunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\" dir=\"ltr\"><strong>Auf zu neuen Ufern<\/strong><\/p>\n<p dir=\"ltr\">Beardyman ist ein epochaler Durchbruch gelungen. Und nur dank seines musikalischen Genies kann er diesen Durchbruch auch demonstrieren indem er alleine live komplexe Sound-Kunstwerke erschafft. Er st\u00f6\u00dft damit eine T\u00fcr auf, durch die ihm bald Musiker aller Genres folgen werden. Denn das Instrument, das er erschaffen hat, ist nicht auf die Erzeugung elektronischer Musik begrenzt.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Es spricht nichts dagegen, Geigen, Gitarren oder Glockenspiele live zu samplen, zu loopen und neu zu sequenzieren. Es spricht nichts dagegen, mit einem Trio komplexe Orchester-Werke live zu erschaffen. Es ist vorstellbar, dass Musiker sich v\u00f6llig neu aufteilen. Einer macht Rhythmen, einer Harmonien, einer Melodien und einer Gef\u00fchle. Das war bisher auch schon ein St\u00fcck weit so, aber die Technik l\u00e4sst v\u00f6llig neue, willk\u00fcrliche Aufteilungen zu.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Und die Nutzerschnittstellen werden alle m\u00f6glichen Muskeln nutzen. Vielleicht wird es Virtuosen geben, die nur mit Bauch- und Brustmuskeln anr\u00fchrende Streichquartette darbieten. Doch sicher wird es \u201cInstrumente\u201d geben, die mit Lunge, Lippen, Zunge, H\u00e4nden und\/oder F\u00fc\u00dfen bedient werden, die aber beliebige Kl\u00e4nge erzeugen. Die Zukunft des Musizierens hat begonnen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\">Ach ja, unsere Kultur w\u00e4re nicht unsere Kultur, wenn wir solch epochale Durchbr\u00fcche nicht nach Kr\u00e4ften zur besseren wirtschaftlichen Ausbeutung bremsen w\u00fcrden. Beardyman hat Angst, dass ihm seine Erfindung \u201cgestohlen\u201d wird, weshalb er maximale Geheimniskr\u00e4merei darum betreibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beardyman hat ein Instrument erfunden, das das Potential hat, Musik zu revolutionieren.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[121],"tags":[],"class_list":["post-693","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-egotrip"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/schrotie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/schrotie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/schrotie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schrotie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/schrotie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=693"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/schrotie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/693\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":699,"href":"https:\/\/schrotie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/693\/revisions\/699"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/schrotie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=693"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/schrotie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=693"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/schrotie.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}